ÖDP-Kreisverband kämpft weiter gegen Glyphosat

Zeil – Haßberge Mit einem Brief an die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar will die ÖDP-Kreisvorstandschaft in Sachen Glyphosat-Verbot doch noch etwas zum Guten gewendet wissen. Sie bittet die Ärztin Dittmar in einem Brief, sich dafür einzusetzen, das als krebserregend eingestufte Unkrautbekämpfungsmittel von den Äckern der deutschen Landwirte zu verbannen.

In den anstehenden Koalitionsverhandlungen gäbe es, so die Vorstandschaft, einen aussichtsreichen Ansatzpunkt, dem gegen die deutschen Verbraucher gerichteten Vorgehen des Bundeslandwirtschaftsministers Schmidt die Stirn zu bieten. Dieser hatte in der EU-Abstimmung für eine Verlängerung der Glyphosat-Zulassung gestimmt und habe damit gerade den Koalitionspartner SPD düpiert. Eigentlich müsste diese Partei jetzt vor weiteren Gesprächen einen Rücktritt Schmidts verlangen. So wie der französische Präsident Macron bereits ein nationales Glyphosat-Verbot angekündigt habe, solle auch die SPD ein solches für Deutschland durchzusetzen versuchen, fordert die ÖDP in dem Brief an Sabine Dittmar.

Kreisvorsitzender Stefan Zettelmeier wies auch darauf hin, dass weitere Anträge bzw. Antragsbeteiligungen der ÖDP im Landratsamt noch auf eine Antwort bzw. Bearbeitung warten wie ein Antrag, über die Möglichkeit eines Nationalparks Steigerwald erneut nachzudenken. Außerdem habe man einen Antrag gestellt, dass der Landkreis die in seinem Besitz befindlichen Flächen von jeglicher Behandlung mit Pestiziden freihält. Ferner habe man sich auch in der Diskussion um die „Fortschreibung des Landesentwicklungsplans“ dem Kreisausschuss gegenüber zu Wort gemeldet. Des Weiteren stellte Zettelmeier ein umfangreiches Planungsprogramm für 2018 vor, in dem sogar ein Besuch im Europaparlament vorgesehen ist.


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