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Gedanken zum Jahreswechsel 2020-2021 vom Kreisvorsitzenden Stefan Zettelmeier

Liebe Mitglieder und Interessenten!

Die Corona-Pandemie war und ist 2020 das beherrschende Thema. Manch einer will schon nichts mehr davon hören. Für die Betroffenen - Kranke, Sterbende, Angehörige, aber auch wirtschaftlich stark geschädigte Menschen – ist das oft eine persönliche Katastrophe. Gesundheitliche Langzeitschäden sind noch gar nicht umfassend abschätzbar.

Wer sich in der Alten-und Krankenpflege jetzt um Wohl und Leben der ihm Anvertrauten kümmern muss, ist oft enormen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Missstände wie Personalknappheit werden noch offensichtlicher als sonst.

Gleichzeitig beklagen manche Menschen, dass sie sich für eine begrenzte Zeit an bestimmte Regeln halten sollen, die die Schwächeren schützen und die Ausbreitung des Virus eingrenzen (Jammern auf hohem Niveau). Und: So wichtig eine kritische Einstellung und ein differenzierter Blick auch sind, ohne ein gewisses Grundvertrauen in unsere Institutionen und staatlichen Organe kann unsere Demokratie nicht auf Dauer bestehen. Die großen Anstrengungen zur Bekämpfung der Covid-Pandemie sind weitgehend richtig. Wir dürfen dabei aber andere drängende Probleme, wie die Klima-krise, nicht aus den Augen verlieren. Umso mehr freuen wir uns über den erfolgreichen ÖDP-Antrag im Kreistag: Wir haben erreicht, dass schon für 2021 die Stelle eines Klimamanagers/einer Klimamanagerin eingerichtet wird. Das ist ein toller Erfolg auf dem Weg, die Klimaziele auf lokaler Ebene zu erreichen!

Auch sonst machen wir uns als ÖDP im Kreistag bemerkbar, sind wir doch seit der Kommunalwahl im März als dreiköpfige Fraktion vertreten – auch dank der vielen Mitstreiter, die als Kandidaten für unsere Werte und unsere Politik geworben haben.
Weiterhin konnten wir bei einer Herbstwanderung mit der Rangerin Katja Winter die Schönheit des Naturparks Haßberge bei Kirchlauter erleben. Kundig hat Frau Winter uns viele besondere Tiere und Pflanzen näher gebracht, die wir sonst eher übersehen.

Mit unseren persönlichen Möglichkeiten, die Welt ein wenig zu verändern, haben wir uns bei einem konsumkritischen Stadtrundgang in Haßfurt beschäftigt. Fairer Einkauf von Kleidung und anderen Waren, das Tierwohl und nachhaltige Geldanlagen und Versicherungen standen auf der Agenda.
 „Keiner ist zu gering, um die Welt zu verändern!“ Dieses Motto des verstorbenen „Sir Vival“ und Menschenrechtlers Rüdiger Nehberg gilt auch für uns. Schauen wir also nicht nur auf das Negative des letzten Jahres, sondern auf alle Möglichkeiten, Freiheiten und Privilegien, die uns glücklicherweise in unserem Land geschenkt sind. Packen wir gemeinsam an, damit sich die Welt zum Guten hin verändert!

Ihnen und Euch wünsche ich, auch im Namen der ganzen Vorstandschaft, noch eine erfüllte restliche Weihnachtszeit und Durchhaltevermögen und frischen Mut für das kommende Jahr 2021!


Herzlich,

Stefan Zettelmeier
Kreisvorsitzender